Arbeitskreis Forschungsdaten

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2. Workshop

Workshop des AK Forschungsdaten der Leibniz Gemeinschaft am 19. Juni 2013 in Berlin

Ort: Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin, Chausseestr. 111

Datum 19.06.2013

 

Forschungsdaten in der Leibniz-Gemeinschaft

Digitale Forschungsdaten bergen neue Möglichkeiten für die wissenschaftliche Arbeit und bringen neue Anforderungen an die IT-Infrastruktur wie auch an die Datenmanagement-Prozesse innerhalb der Institutionen hervor. Der diesjährige Workshop beabsichtigt, einen Überblick zu schaffen, wie die WGL und deren Institutionen sich diesen Aufgaben stellen, welche Erfahrungen dabei gemacht worden sind, und welche Möglichkeiten zur Verbesserung des Umgangs mit Forschungsdaten zu erwarten bzw. zu erarbeiten sind.

Programm

11:00-11:10  Begrüßung / H. Enke (AIP)

11.10-11:40 Forschungsdaten und die WGL  / R. Opitz (Ref. Wissenschaft, WGL)

11:50-12:00 Open Access in der Leibniz-Gemeinschaft /  E. Weichselgartner (ZIPD)

12:00-12:30 Forschungsdaten-Management /  J. Ludwig (MPG/SUB)

12:30-12:35 Vorstellung der Workshops  / H. Enke (AIP)

12:35-13:15 Mittagessen

13:15-15:15 Parallele Workshops: Umgang mit Forschungsdaten

WS I Die Perspektive der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler  Moderation: J. Ludwig/Enke

  • Datenschutz J. Göbel (DIW)
  • Datenmanagement in Internationalen Kollaborationen H. Enke (AIP)
  • Management und Bereitstellung von Daten in der Langzeitforschung R. Adrian (IGB)
  • Metabolomics Forschungsdatenrepositorien und Datenstandards S. Neumann (IPB)

WS II

Die Perspektive der Institutionen / Moderation: H.-P. Ende

  • Digital Object Identifiers (DOI)  / M. Lange (IPK)
  • Forschungsdatenmanagement /  J. Pilz (ZALF)
  • Archivierung von spektroskopischen Daten  /  P. Lampen (ISAS)
  • DOI-Registrierung von FD der Sozial-und Wirtschaftsdaten: Verschiedene Ressourcentypen  / B. Hausstein (GESIS)
  • Forschungsdatenmanagement im interdisziplinären Biodiversität und Klima Forschungszentrum BiK-F  / T. Hickler & C. Weiland (SGN)

15:15-15:30 Kaffee

15:30- 16:00 Zusammenfassung der Workshops und  Diskussion  / Moderation: Enke

 

Workshop I: Umgang mit Forschungsdaten – Die Perspektive der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Wissenschaftliche Arbeit ist eng verbunden mit dem Umgang mit Forschungsdaten. Sie bilden die Grundlage für neue Erkenntnisse, fallen fast zwangsläufig bei der Forschung an und sind daher bei den meisten wissenschaftlichen Tätigkeiten allgegenwärtig. Der modere Wissenschaftsbetrieb stellt den Forscherinnen und Forschern oft eine sehr gute Infrastruktur zur Verfügung, die das Finden und die Nachnutzung von Forschungsdaten erleichtern, jedoch stellt er auch Anforderungen, die zu einem zusätzlichen Aufwand führen. Die Aufgaben für die einzelnen Wissenschaftler/innen und Erwartungen an sie stehen im Zentrum dieser Workshop-Session. Darüber hinaus soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit – aus der Sicht der Forschenden das Forschungsdatenmanagement fachspezifisch organisiert werden müsste. Und auch, welche Hilfestellungen bei der Erhebung und Sicherung von digitalen Forschungsdaten notwendig und sinnvoll sind.

Workshop II: Umgang mit Forschungsdaten – Die Perspektive der Institutionen

In allen Phasen des Forschungsprozesses sind die Anforderungen im Hinblick auf den Umgang mit Forschungsdaten gestiegen. Fragen zur Organisation der Datengewinnung, -verarbeitung und –nutzung sowie deren Archivierung und Nachnutzung durch Dritte, müssen ebenso beantwortet werden, wie solche zu finanziellen, rechtlichen und technischen Aspekten des Forschungsdatenmanagements. Auch wenn Planung und Umsetzung der Forschungsprozesse typischerweise hauptsächlich von den Forschenden selbst durchgeführt werden, tragen auch die institutionellen Träger der Forschung eine Verantwortung in diesem Prozess. In dieser Session soll vorrangig auf die Frage eingegangen werden, auf welche Weise Institutionen, an denen Forschungsdaten erzeugt werden, ihre Wissenschaftler beim Umgang mit Forschungsdaten unterstützen können bzw. müssen (Rollen, Aufgaben, Verantwortlichkeiten). Wie können Institutionen ihre Wissenschaftler unterstützen, welche Hilfe wird benötigt? Welche Aufgaben fallen überhaupt an? Welche Rolle spielen institutionelle Policies beim Umgang mit Forschungsdaten? Welche Fragen werden, sollten idealerweise oder müssen dort adressiert werden? Welche Services können Institutionen im Bereich Forschungsdaten für ihre Wissenschaftler erbringen? Welche Rolle spielen dabei Bibliotheken und IT-Abteilungen? Welche Aufgaben können auch außerhalb der eigenen Institution bspw. durch externe Dienstleister, zentrale Infrastruktureinrichtungen oder auch in Kooperation mit anderen Instituten wahrgenommen werden? Können oder sollen aufgrund der besonderen Expertise oder des infrastrukturellen Charakters der Einrichtung Services im Bereich Forschungsdaten für andere Institutionen angeboten werden?

Präsentationen

Programm des Workshop