Arbeitskreis Forschungsdaten

Admin

Programm zum 9. Workshop

Programm zum 9. Workshop des AK Forschungsdaten

10:00 – 11:00 Uhr Ankommen
11:00 – 11:15 Uhr Begrüßung durch den AK Forschungsdaten (Harry Enke) und Einführung in das Thema (NN)
Impulsvorträge
11:15 -11:30 Uhr Forschungsdatenmanagement-Workflows zur Planung und Dokumentation der Erhebung und Bearbeitung von Forschungsdaten im Forschungsprozess (Ingo Frank, IOS)
11:30-11:45 Uhr Vorgehen zum Forschungsdatenmanagement am IWM (Nora Umbach, IMW)
11:45-12:00 Uhr Das Management von externen Forschungsdaten am WZB (NN, WZB)
12:00 – 12:15 Uhr Fallbeispiel zum Forschungsdatenmanagement am INP Greifswald (Markus Becker, INP)
12:15 -12:30 Uhr Case Study zum Workflow am IGB (Rita Adrian, IGB)
12:30-13:30 Uhr Mittagspause
13:30 – 15:15 Uhr Gruppendiskussionen
15:15 – 15:30 Uhr Kaffeepause
15:30 – 16:15 Uhr kurze Zusammenfassungen der Gruppendiskussionen und Abschlussdiskussion

Gruppendiskussionen

  1. On/Offboarding-Prozesse im institutionellen FDM
    Wissenschaftliche Forschungseinrichtungen unterliegen naturgemäß einer gewissen personellen Fluktuation. Forschende halten sich v.a. am Anfang ihrer Karriere nur für eine begrenzte Zeit an einer Institution auf, um dort ihren wissenschaftliche Tätigkeit als Doktorand*innen, PostDoc oder auch Gastwissenschaftler*innen z. T. projekt-basiert auszuüben. Die Herausforderung bei dieser Dynamik liegt v.a. in der institutionellen Verwaltung. In dieser Gruppe soll das Thema bzgl. der Prozesse im FDM betrachtet werden und dabei u.a. folgende Fragen diskutiert werden: Wie können Datenübergabe beim Weggang von Mitarbeiter*innen geregelt werden? Wie werden neue Wissenschaftler*innen über die institutionellen Prozesse und mögliche Angebote im Kontext FDM informiert? Welche Schritte braucht es für optimal institutionalisierte On-/Offboarding-Prozesse?
  2. Datenkuratierung im Kontext des Publikationsprozesses
    Die FAIR-Prinzipien als Basis zahlreicher Handreichungen und Guidelines legen nahe, dass Forschungsdaten nur kuratiert veröffentlicht werden sollten und damit dann einem gewissen Qualitätsstandard genügen. Allerdings taucht im Prozess hin zur Veröffentlichung schnell die Frage auf , wie weit man gehen muss, um dem “re-usable” in FAIR zu genügen. Ziel dieser Gruppe ist es, die bisherigen Erfahrungen zusammen zu tragen und mögliche allgemeingültige Schritte der Kuratierung von den disziplin- und fallspezifischen Schritten abzugrenzen. Dabei wird es auch um die Frage gehen, wer im Kuratierungsprozess welche Schritte bewerkstelligen kann.
  3. Datenkuratierung im Kontext der Datenerstellung/-erhebung
    Im Prozess der Produktion bzw. Erhebung von Forschungsdaten steht die Erreichung der mit den Forschungsdaten verfolgten wissenschaftlichen Zielsetzungen im Vordergrund, d.h. im Regelfall die Beantwortung bzw. Untersuchung wissenschaftlicher Fragestellungen und die Publikation gewonnener Erkenntnisse. Aufgrund der Rahmenbedingungen unter denen Wissenschaft betrieben wird, kommt es dabei u.a. auch auf Geschwindigkeit (bspw. mit Blick auf die Publikation von Ergebnissen) und Effizienz (möglichst hoher Output mit gegebenen Ressourcen) an. Dabei stellt sich die Frage, inwiefern diese Vorgaben im Gegensatz stehen zu Anforderungen bzgl. Nachhaltigkeit, Nachnutzbarkeit, Offenheit und FAIRness von Forschungsprozessen. In dieser Gruppe soll dieser potentielle Zielkonflikt näher beschrieben und eingeordnet werden. Welche Anforderungen stehen für Forschende im Vordergrund und wie können diese bei der Gestaltung von institutionellen Workflows und Prozessen berücksichtigt werden?
  4. Einbindung der Forschenden (im Hinblick auf die Gestaltung von FDM-Workflows)
    Die Aufgaben des institutionellen Forschungsdatenmanagements basieren auf der grundlegenden Arbeit der Forschenden, die Daten erheben. Die Frage nach der Einbindung der Forschenden in den FDM-Prozess wird relativ lapidar mit “so früh wie möglich” beantwortet, was aber oftmals unkonkret bleibt. Wie das Einbinden gelingen kann und welche Anreize institutionelle Bereiche wie Bibliothek und Forschungsdatenmanagement setzen können, um Forschende dazu zu bewegen, sich aktiv zu beteiligen, wird in dieser Gruppe diskutiert. Es sollen Erfahrungen und Versuche der einzelnen Institute zusammengetragen, Gemeinsamkeiten festgestellt und möglicherweise auch Fehlversuche dokumentiert werden.